Historie

2013

In einem Festakt am 03. Dezember 2013 erhält unser Berufskolleg nach einem erfolgreich durchgeführten Zertifizierungsverfahren vom Deutschen Fußballbund (DFB) die Auszeichnung und Anerkennung als "Eliteschule des Fußballs" in Kooperation mit der Borussia VFL 1900 Mönchengladbach.

 

Am 30. Januar 2013 erhält unser Berufskolleg die Auszeichnung als "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage". Unser Pate bei diesem Projekt ist Herr Max Eberl von Borussia VfL 1900 Mönchengladbach.

2012

Zum 01. Mai 2012 wird Frau StD`Dipl.-Hdl'. Dipl-Kff. Heidi Abbenhaus zur stellvertretenden Schulleiterin an unserem Berufskolleg ernannt.

2011

Am 08. April 2011 wird unser Berufskolleg als Europaschule in Nordrhein-Westfalen zertifiziert.

2010

Herr OStD Dipl.-Hdl. Heinrich Hees übernimmt die Leitung des Berufskollegs Volksgartenstraße mit Wirkung zum 01. Februar 2010.

2009

Herr OStD Dr. M. Vooes wird in den Ruhestand verabschiedet.

2008

Die Ausbildung der IT-Berufe wird eingestellt und die diesbezügliche Kooperation mit dem BK Platz der Republik beendet.

Die Schulkonferenz verabschiedet das neue, 3. Schulprogramm.

2007

StD A. Ratzmann übernimmt das Amt des Direktorstellvertreters.

2006

Der ständige Direktorstellvertreter, StD Peter Krommweh, wird als Schulleiter nach Duisburg Hamborn berufen. StD Rudolf Hoppe übt die Direktorstellvertretung kommissarisch aus.

Einführung der zwei neuen Ausbildungsberufe Kauffrau/Kaufmann im Dialogmarketing (3-jährig) und Servicefachkraft im Dialogmarketing (2-jährig).

2005

Die Schulkonferenz verabschiedet das neue, 2. Schulprogramm.

Für schnelle Hilfe bei evtl. Unfällen wird ein ständiger Schulsanitätsdienst eingerichtet.

2003

Die Schulkonferenz beschließt die dauerhafte Einführung eines Normen- und Wertevertrages. Lehrer und Schüler verpflichten sich schriftlich, im Unterricht Normen und Werte (= Sekundärtugenden) einzuhalten.

Einführung von Beratungstests (im Sinne einer Aufnahmeprüfung) für alle Bewerber der Vollzeitklassen. Geprüft werden Vorkenntnisse in Mathematik, Deutsch, Englisch sowie für die Bewerber des Assistenten-Bildungsganges Grundlagen der Datenverarbeitung.

2002

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung bescheinigt dem Klassenteam des Wirtschaftsgymnasiums unter Leitung von Frau Ziemek eine besonders erfolgreiche Umsetzung der Tour d'Innovation 2000/2001 am Berufskolleg Volksgartenstraße für Wirtschaft und Verwaltung in Zusammenarbeit mit der Cosearch Recherche GmbH sowie den beteiligten Unternehmen aus der Region (u.a. Schlafhorst AG & Co., Lackwerke Peters). Fortgeführt werden die hier entwickelten Themengebiete seither im Differenzierungskurs 'Existenzgründung' der Höheren Handelsschule.

2001

Einrichtung des dreijährigen Vollzeitbildungsganges Assistentin/Assistent für Informationsverarbeitung mit erstmals 54 Schülern mit dem Ziel der Doppelqualifikation (Staatlich geprüfte(r) Kaufmännische(r) Assistent/-in für Informationsverarbeitung und Fachhochschulreife)

Der Bildungsgang der Berufsschule "Kaufmann/Kauffrau der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft" wird als Bezirksfachklasse eingerichtet.

Entrepreneurship-Education-Qualifizierung zur beruflichen Selbständigkeit wird als Differenzierungskurs erstmals in der gymnasialen Oberstufe angeboten.

2000

In seinem 1. Schulprogramm beschreibt das BKV detailliert seine Ziele der pädagogischen Arbeit.

Das BKV wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung für eine "Tour d'Innovation" im regionalen Wirtschaftsraum ausgewählt. 25 Schüler der gymnasialen Oberstufe suchen bis Schuljahresende 2000/2001 nach erfolgreichen IT-Unternehmen im regionalen Umfeld.

Zwei Schüler der gymnasialen Oberstufe werden in der Chamber of Commerce in Paris als Europameister gekürt. Sie haben im Rahmen eines betriebswirtschaftlichen Wettbewerbs das beste europäische Unternehmenskonzept an Schulen vorgestellt.

1999

Die Berufsschule organisiert im Rahmen eines mit 12.000,00 DM geförderten EU-Projekts als bundesweit erste Schule einen 11-tägigen Berufsschüleraustausch mit der Schule Ausias March in Valencia/Spanien.

Mit Schuljahrsbeginn starten:

  • das auf zwei Jahre begrenzte europäische Leonardo-da-Vinci-Projekt "Informationstechnologie für Mädchen/Frauen.Hier sollen in dem zweijährigen Vollzeitbildungsgang der Höheren Handelsschule junge Frauen ganz unter sich einen eigenen Zugang zur Informationstechnologie finden
  • das MINERVA-Projekt "VITAE" (= Vocational Information Technology for Europe) als SOKRATES-Programm der Europäischen Union. In Kooperation mit Partnerschulen in Schottland, Rumänien und Dänemark geht es dabei um die Erstellung und den Vertrieb von ODL-Produkten (= Open Distance Learning)
  • Die gymnasiale Oberstufe (ehemals Gymnasialer Zweig der Höheren Handelsschule) feiert ihr 20-jähriges Bestehen.

    1998

    Wir "firmieren" neu (Berufskolleggesetz):

    Berufskolleg Volksgartenstraße
    für Wirtschaft und Verwaltung
    Sekundarstufe II
    Stadt Mönchengladbach

    Druck der 1. Ausgabe der Schulzeitung "per Saldo".

    Überstellung der Handelsschule nach Rheydt-Mülfort

    Die Fachklassen für Einzelhandelskaufleute werden nach Rheydt-Mülfort überstellt.

    Änderung des Berufsbildes "Kanzleiangestellter", künftig: "Justizfachangestellte/r" (3-jährige Ausbildung)

    1997

    Einführung des 3-jährigen Ausbildungsganges "Fachkraft für Lagerwirtschaft"

    Ausbildung in den vier neuen IT-Berufen in Kooperation mit den Gewerblichen Schulen Am Platz der Republik (DV-Kaufleute laufen zum Ende des Schuljahres 98/99 aus).

    Schüler/innen (je Jahrgang bis zu 12) der Benedict-Schule im Rahmen einer durch das Arbeitsamt geförderten Maßnahme zur Bürokaufleuteausbildung werden von uns mitbeschult ("Integrationskonzept")

    1996

    Einrichtung einer Klasse für Lagerfachhelfer/innen (2-jährig) mit bis zu 12 Schüler/innen je Jahrgang im Rahmen einer durch das Arbeitsamt geförderten Maßnahme in der Trägerschaft der Kreishandwerkerschaft

    1993

    Mit einem großen Festakt feiert die Schule ihr 75-jähriges Schuljubiläum.

    1992

    Lehrer, Eltern und Schüler gründen einen Förderverein.

    StD Peter Krommweh übernimmt das Amt des stellvertretenden Schulleiters.

    Die 5-Tage-Woche wird auf Beschluss der Schulkonferenz in allen Schulformen der Kaufmännischen Schulen eingeführt.

    1991

    OStD Dr. Manfred Vooes, Mönchengladbach, übernimmt die Leitung der Kaufmännischen Schulen Volksgartenstraße.

    Die Fachklassen für Großhandelskaufleute werden nach Rheydt überstellt.

    1990

    OStD Dipl.-Hdl. O. Wagner wird in den Ruhestand verabschiedet.

    1988

    Einrichtung von Bezirksfachklassen für Datenverarbeitungskaufleute.

    1983

    Einrichtung einer dreijährigen "Höheren Berufsfachschule mit gymnasialer Oberstufe" anstelle des gvmnasialen Zweiges an der Höheren Handelsschule, der mit der Einführung der neuen Schulform entfällt.

    1981

    Einrichtung einer Fachklasse für Fremdsprachen-Korrespondenten/innen an der Höheren Handelsschule.

    Wegen akutem Mangel an Ausbildungsplätzen wird an den Kaufmännischen Schulen eine vollzeitschulische Berufsausbildung zum/zur Bürokaufmann/-frau bzw. Bürogehilfen/-innen mit Abschluss vor der IHK durchgeführt.

    Die steigenden Schülerzahlen führen an der Schule, die für die tägliche Aufnahme von 800 Schülern konzipiert ist, zu Engpässen in der Raumfrage .

    Als Folge werden entbehrliche Fachräume wie Fotolabor, Küchennebenräume u. a. zu Klassenräumen umgestaltet. Zusätzliche Räume werden in auswärtigen Schulgebäuden wie in der Heinrich-Lersch- Schule, an der Rohrstraße sowie in der Schule Alleestraße in Anspruch genommen.

    1979

    Versuchsweise Einführung eines Berufsvorbereitungsjahres für Schüler mit Fachoberschulreife.

    Einführung des Gymnasialen Zweiges an der Höheren Handelsschule, Klasse 12 und 13, Abschluss: Abitur.

    Ausdehnung der Vollzeitschulpflicht auf 10 Jahre.

    1976

    StD Dipl.-Hdl. O. Wagner aus Köln wird zum Leiter der Kaufmännischen Schulen Volksgartenstraße gewählt.

    1975

    OStD W. Tillmann geht in Pension. Direktor-Stellvertreter Dipl.-Hdl. Matthias Oeben übernimmt zum wiederholten Male die kommissarische Leitung der Schule bis zum Dienstantritt eines neuen Schulleiters

    1971

    Einführung von Blockunterricht in den Fachklassen Banken, Industrie und Großhandel.

    1969

    Einrichtung eines Berufsgrundschuljahres.

    Die Fachoberschule für Wirtschaft, die zur Fachhochschulreife führt, nimmt ihre Tätigkeit auf.

    Absolventen der 2jährigen Höheren Handelsschule erhalten in Verbindung mit einem 1jährigen, gelenkten Praktikum oder Lehrabschluss die Zugangsberechtigung zur FH.

    1967

    Durch Erlass des KM vorn 24.02.1967 wird den Kaufmännischen Schulen Volksgartenstraße der Status einer Ausbildungsschule für Studienreferendare des Studienseminars Krefeld zugewiesen.

    Berufsfachschuldirektor M. Dreimüller scheidet nach 40 Jahren Unterrichtstätigkeit an der Schule aus dem Dienst.

    Studiendirektor Dipl.-Hdl. W. Tillmann aus Essen wird neuer Schulleiter an den Kaufmännischen Schulen.

    Absolventen der 2jährigen Handelsschule können mit erfolgreichem Abschluss in die Höhere Handelsschule aufsteigen.

    1966

    Umstellung des Schuljahres vom 01. April auf den 01.August eines Jahres.

    1965

    Umzug der Kaufmännischen Schulen vom Platz der Republik in das neue Gebäude an der Volksgartenstraße, offizielle Einweihung am 18. November 1965.

    1963

    Fachschuldirektor Dipl.-Hdl. Maternus Dreimüller übernimmt die Leitung der Kaufmännischen Schulen.

    1962

    Berufsschuldirektor F. Hintzen wird nach 34 Dienstjahren an der Schule in den Ruhestand entlassen.

    1958

    Die erste Klasse für Arzthelferinnen (Anlernlinge mit 1jähriger Ausbildung) wird eingerichtet.

    1957

    Der Berufsschulausschuss der Stadt beschließt am 15.10.1957 die Errichtung eines neuen Schulgebäudes für die Kaufmännischen Berufs- und Handelsschulen an der Volksgartenstraße.

    1956

    Eine Bezirksfachklasse für zahnärztliche Helferinnen wird eingerichtet.

    Das Missverhältnis zwischen Schüleraufkommen und Lehrerzuweisungen nimmt dramatische Folgen an: Am Ende des Schuljahres 1956 werden an den Kaufmännischen Berufs- und Handelsschulen 2293 Schüler von nur 20 hauptamtlichen Lehrern unterrichtet.

    Um den Unterrichtsbetrieb aufrecht zu erhalten wurden 25 nebenamtliche Stellen mit sonstigen Personen wie Studenten, Praktikern usw. besetzt.

    Obwohl die Realschule für Jungen ihre Räume im Schulgebäude am Platz der Republik aufgegeben hatte, musste Unterricht im Schichtbetrieb bis in die Abendstunden erteilt werden.

    1950

    Direktor-Stellvertreter Dipl.-Hdl. Franz Hintzen übernimmt die Leitung der Kaufmännischen Berufs- und Handelsschulen.

    Der Ausbau der verschiedenen Schulformen hält in den folgenden Jahren an. Mit der steigenden Schülerzahl kann die Zuweisung von Lehrern nicht Schritt halten. Die Folge ist, dass der Unterricht zum Teil bis auf 50 % gekürzt werden muss. Außerdem fehlen Unterrichtsräume in großer Zahl.

    1948

    Dr. Walter Schulz aus Düren wird zum Nachfolger von Dr. Verspohl als neuer Berufsschuldirektor vom Rat der Stadt in sein Amt gewählt.

    Unter seiner Leitung nimmt der Wiederaufbau des Schulbetriebes immer mehr Konturen an:

    Die Drogistenklassen werden wieder eingerichtet, es folgt die Einrichtung eines modernen Fotolabors und eines viel beachteten Übungskontors .

    Die Höhere Handelsschule für Jungen erhält die Erlaubnis zur Aufnahme von Mädchen, ausgenommen Abiturientinnen.

    Im Lauf des Schuljahres 1948/49 wird die erste Fachklasse für Rechtsanwalts- und Notariatslehrlinge eingerichtet.

    1946

    Wiederaufnahme des Unterrichtes nach Genehmigung durch die englische Militärregierung

    In den Abteilungen Kontor (Industrie- und Großhandelsklassen) werden je 3 aufsteigende Klassen gebildet, die bei steigender Schülerzahl immer wieder geteilt werden, bis eine fachliche Gliederung nach der alten Form möglich wird.

    Ähnlich wird im Bereich Einzelhandel verfahren.

    Im Laufe des Schuljahres werden die Bezirksfachklassen für Banken und Versicherungen wieder eingerichtet, außerdem eine Klasse für Postjungboten.

    Ende des Schuljahres sind 4 Klassen an der Handelsschule und 2 Klassen an der Höheren Handelsschule für Jungen eingerichtet.

    Als neuer Schulleiter wird Dr. Hugo Verspohl aus Duisburg bestimmt.

    1944

    Starke Beschädigung des Schulgebäudes durch Luftangriff, Einstellung des Unterrichtes an den Kaufmännischen Berufs- und Berufsfachschulen.

    1939

    Anlässlich der Einführung des neuen Schulleiters für die kaufmännische Berufs- und Handelsschule, Herr Direktor Brand, Bottrop, erhält die Stadt Mönchengladbach die Erlaubnis zur Eröffnung einer Höheren Handelsschule für Jungen.

    Die Aufnahme von Mädchen musste mit Rücksicht auf die Staatliche Handels- und Gewerbeschule für Mädchen in Rheydt unterbleiben.

    Vor Ausbruch des 2. Weltkriegs gliederte sich unsere kaufmännische Schule wie folgt:

    • zweijährige Handelsschule

    • einjährige Höhere Handelsschule

    • zweijährige Höhere Handelsschule

    • Berufsschule mit den Fachrichtungen
      -  Kontor (Industrie und Großhandel)
      -  Banken
      -  Einzelhandel
      -  Drogisten.

    1938

    Die Handelsschulen erhalten gemeinsam mit ähnlich gearteten anderen Schulformen, die der Berufsvorbereitung dienen, die Bezeichnung: "Berufsfachschule".

    Die Drogistenfachschule wird der Kaufmännischen Berufsschule zugeordnet, die Klassen als Drogistenfachklassen geführt.

    Für die kaufmännischen Lehrlinge aus dem Bankenbereich wird eine Bezirksfachklasse eingerichtet.

    1936

    Einführung der allgemeinen Berufsschulpflicht für alle volksschulentlassenen Jungen und Mädchen.

    Die Erfassung der ungelernten Arbeiter und Arbeiterinnen durch das neue Reichsschulpflichtgesetz trifft vor allem die Gewerbliche Berufsschule, weniger die Kaufmännischen Schulformen.

    Es kommt zur Abspaltung der Hauswirtschaftlichen Abteilung innerhalb der gewerblichen Schule.

    1934

    Im Zuge der Neuorganisation des beruflichen Schulwesen in Mönchengladbach wird die bisherige Abteilung mit den gewerblich tätigen Mädchen der gewerblichen Berufsschule zugeordnet.

    Alle kaufmännischen Lehrlinge werden in der Kaufmännischen Berufsschule koedukativ zusammengeführt, die Klassen werden nach Berufsgruppen geordnet.

    Die zweijährige Handelsschule für Jungen und Mädchen bleibt der Kaufmännischen Berufsschule angeschlossen.

    Damit ist die endgültige Form der heutigen Kaufmännischen Berufs- und Handelsschule gefunden.

    1933

    Die Zusammenlegung der Städte Gladbach-Rheydt wird wieder aufgehoben, die Berufs- und Handelsschulen der einzelnen Städte werden wieder getrennt.

    Die Leitung aller in Mönchengladbach verbleibenden Berufsschulen sowie der Städtischen Handelsschule übernimmt der Leiter der Gewerblichen Schulen, Direktor Heinrich Sturm. Herr Dipl.-Hdl. Erkelenz wird zum Direktor-Stellvertreter für die internen Angelegenheiten der Kaufmännischen Berufs- und Handelsschule ernannt.

    1930

    Zusammenlegung der Kaufmännischen Berufs- und Handelsschulen der Städte Mönchengladbach, Rheydt, Odenkirchen, Giesenkirchen anlässlich der kommunalen Neuordnung.

    Die Kaufmännischen Berufsschulen werden unter Leitung des Berufsschuldirektors Josef Orth im Gebäude am Langemarckplatz zusammengefasst .

    Die Leitung der Handelsschulen, die zunächst an ihren alten Standorten weitergeführt werden, übernimmt Berufsschuldirektor Thoeren aus Rheydt, gefolgt von Direktor Rustemeyer aus Bonn, der am 1.April 1931 auch die Nachfolge des ausscheidenden Berufsschuldirektors Orth übernimmt und beide Schulformen bis zum 31. Juli 1933 in Personaleinheit leitet.

    1929

    Das Gebäude der ehemaligen Aktienspinnerei ist zum modernsten Schulzentrum seiner Zeit umgebaut.

    Die Kaufmännischen Schulen beziehen neben den Gewerblichen Schulen und der Knabenmittelschule jeweils einen eigenen Gebäudetrakt als selbständige Schule am Langemarckplatz, dem heutigen Platz der Republik.

    Herr Dipl.-Hdl. Franz Hintzen wird wegen der Größe der Schule und zur Unterstützung des Schulleiters Josef Orth zum ersten Direktor-Stellvertreter an der Kaufmännischen Berufs- und Handelsschule ernannt.

    1926

    Das Schulgebäude 'Ledigenheim" wird für die ständig wachsende Zahl kaufmännischer Lehrlinge und Handelsschüler zu klein.

    Die Schule zieht in Nebenräume der früheren Aktienspinnerei an der Güterstraße ein, wenig später wechselt sie wegen des geplanten Umbaus des Gebäudes in leerstehende Räume an der Kapuzinerstraße, Hofstraße und Schulstraße. Später müssen weitere Räume im St.-Josef-Kloster in Hermges angemietet werden.

    1924

    Eröffnung der zweijährigen öffentlichen Handelsschule für Knaben und Mädchen durch die Stadt Mönchengladbach.

    Die Städtische Handelsschule wird der Kaufmännischen Berufsschule angegliedert.

    Die Einstellung von akademisch ausgebildeten Diplom-Handelslehrern erlaubt die Neuorganisation der Kaufmännischen Berufsschule nach Abteilungen. Es entstehen die Abteilungen: Kontor und Verkauf mit getrennten Klassen für männliche und weibliche Lehrlinge, unterteilt nach Branchen, sowie eine Abteilung für gewerblich tätige Mädchen.

    1918

    Einrichtung einer eigenständigen gewerblich- kaufmännischen Fortbildungsschule für Mädchen per Stadtverordnetenbeschluss vom 12. März und 24. April 1918.

    Die neue Schule erhält das Ledigenheim der Stadt als Schulgebäude zugewiesen.

    Josef Orth wird erster Schulleiter der Kaufmännischen Fortbildungsschule, ab 1920 als Kaufmännische Berufsschule bezeichnet.

    1903

    Einführung der Berufsschulpflicht für Handwerks- und Fabriklehrlinge sowie für kaufmännische Lehrlinge.

    Die "Pflichtfortbildungsschule" unter der nebenamtlichen Leitung der Herren Dr. Hecker (1903 - 1906) und Dr. Köster (1906 - 1908) sowie des ersten hauptamtlichen Schulleiters Heinrich Sturm (1908 - 1944) wird nach Abteilungen getrennt.

    Die Kaufmännische Abteilung umfasst zunächst 5 selbständige Klassen. Im Jahre 1910 sind es 7 Klassen mit ca. 200 Schülern, die neben den kaufmännischen Grundfächern bereits zwischen den Fremdsprachen Englisch und Französisch wählen können. Außerdem wird im Fach Stenographie unterrichtet.

    Die Kaufmännische Abteilung ist in Räumen der Oberrealschule an der Lüpertzenderstraße untergebracht.

    Leiter der Kaufmännischen Abteilung ist Handelslehrer Orth.

    1885

    Einrichtung der Städtischen Fortbildungsschule durch die Stadt Mönchengladbach für männliche Lehrlinge in Handwerks- und Gewerbebetrieben.

    Der Unterrichtsbesuch ist freiwillig.

    Gymnasialdirektor Dr. Schweikert leitet die Schule im Nebenamt.

    Der kaufmännische Unterricht nimmt vor allem im 2. Lehrjahr (Oberstufe) die Form selbständiger Unterrichtsfächer an.

    1860

    Gewerbeschule und kirchliche Sonntagsschulen schließen sich zusammen.

    Die Handwerker-Fortbildungsschule wird gegründet. Handwerker-Kooperationen und Vertreter der Kirchen übernehmen die Trägerschaft

    Im Rahmen des überwiegend handwerklich-gewerblich ausgerichteten Unterrichtes werden kaufmännische Unterrichtsthemen eingeführt.

    1837

    Beginn des beruflichen Fortbildungsschulwesens in Mönchengladbach.

    Gründung einer "Gewerbe- und Zeichenschule" durch die "Lokalkommission des Vereins zur Förderung der Arbeitsamkeit und Sparsamkeit" in privater Trägerschaft.

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