Fairtrade-Rosen für "Fair"liebte

14.02.2020 - Faritrade-Rosen-Aktion:

 

Nicht nur im Zeichen der Liebe!!! – Fairtrade-Rosen für "Fair"liebte

 

Der Valentinstag ist die perfekte Gelegenheit, um die Liebste oder den Liebsten mit einem besonderen Strauß Fairtrade-Rosen zu überraschen. Um nicht nur den Beschenkten eine Freude zu machen, sondern auch die Menschen zu unterstützen, die hinter den Produkten stehen, sollte man zu fairen Angeboten greifen. Das WG-Marokko-Team machte es vor und verkaufte zum Valentinstag 80 Fairtrade-Rosen in der Pausenhalle. Mit der Aktion beteiligt sich das BKVGS an der Flower-Power-Kampagne von TransFair e.V. (Fairtrade Deutschland), die sich für bessere Arbeitsbedingungen und Frauenrechte in den Anbauländern des globalen Südens einsetzt.

 

 

Etwa 80 Prozent der in Deutschland verkauften Schnittblumen wird importiert – und zwar ganzjährig, nicht nur zum Valentinstag. In ostafrikanischen Ländern wie Kenia, Äthiopien und Tansania schafft das Blumen-Exportgeschäft wichtige Arbeitsplätze. Die Bedingungen auf den Blumenfarmen sind allerdings häufig unzureichend: Viele der Beschäftigten im Blumensektor arbeiten für wenig Geld, ohne feste Arbeitsverträge und soziale Absicherungen wie Mutterschutz oder Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Die wenigsten Rosenkavaliere wissen etwas über die Bedingungen, unter denen die Blumen angebaut werden. Wer sichergehen möchte, dass die Menschen im Anbau bessere Arbeitsbedingungen haben, sollte auf das Fairtrade-Siegel achten. So macht Schenken gleich doppelt Freude. Die Fairtrade-Standards schützen die Beschäftigten, indem sie unter anderem feste Arbeitsverträge, Mutterschutz und Mindestlöhne vorschreiben.


Matthias Kleine

BKVGS-UNESCO-Schulkoordinator

 
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