BM62 und BM63 besuchen die Zeche Zollverein

UNESCO-Welterbe – Zeche Zollverein – Wandel von der Industriestruktur zur Industriekultur

Die Schülerinnen und Schüler der BM62 und BM63 konnten am 05.12.16 die Geschichte (Aufbau 1847 – 1851, Ausbau 1900 – 1926, Rationalisierung 1932 – 1961, Strukturwandel ab 1986) der Zeche Zollverein erkunden. Vor 30 Jahren, am 23. Dezember 1986, stellte die Zeche Zollverein in Essen die Kohleförderung ein. Sie war die letzte von insgesamt 291 Steinkohlezechen in der Ruhrgebietsstadt. Eine Open-Air-Ausstellung auf dem Zechengelände zeigt nun Bilder aus der Vergangenheit und gibt einen Ausblick auf die Zukunftspläne für die Anlagen. Die Ernennung zum UNESCO-Welterbe 2001 war zugleich der Beginn für den weiteren Ausbau des Geländes: Der Architekt Rem Koolhaas entwickelte mit seinem Rotterdamer Office for Metropolitan Architecture 2001/2002 den Masterplan für die Umgestaltung des Standortes in einen lebendigen Kultur- und Wirtschaftsstandort. Das UNESCO-Komitee würdigte das Ensemble als „repräsentatives Beispiel für die Entwicklung der Schwerindustrie in Europa“ und lobte insbesondere die „vom Bauhausstil beeinflusste Architektur des Industriekomplexes, die über Jahrzehnte für den modernen Industriebau beispielgebend war“.


Schülerinnen und Schüler der BM62 und BM63 in der Zeche Zollverein (UNESCO-Welterbe)

Zudem stand ein Stadtrundgang durch die Dienstleistungsmetropole Essen an. Die Schülerinnen und Schüler der BM62 und BM63 erlebten eine moderne Wirtschafts-, Handels- und Dienstleistungsmetropole im Herzen des Ruhrgebiets. Sie ist Konzernzentrale, z.B. für RWE AG, Evonik Industries AG, E.ON Ruhrgas AG, Karstadt Warenhaus GmbH und Hochtief AG. Die Messe Essen ist etabliert unter den Top-Ten der deutschen Messeplätze.

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