Referendariat/Seiteneinstieg und Lehramtspraktika

Inhalt

Liebe Besucher,
hier finden Sie Informationen zum Referendariat bzw. zu Praktika an unserer Schule.

Hinweise für Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter nach OVP

Sehr geehrte Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter1,

die Lehrerausbildung hat mit Beginn des Schuljahres 2011/2012 eine neue Struktur bekommen. Damit die Umsetzung der zukünftigen Lehrerausbildung in der Praxis gelingen kann, ist es wichtig, die Kerngedanken der neuen OVP22 in den wichtigsten Punkten herauszustellen.

Das Berufskolleg Volksgartenstraße Mönchengladbach versteht sich als ein wichtiger und verlässlicher Partner in der Umsetzung dieser Reform. Seit vielen Jahren ist die Ausbildung neuer Lehrerinnen und Lehrer an unserer Schule ein hohes Gut.

Alle Ausbildungsbeteiligten: LAA, Ausbildungslehrer, Ausbildungsbeauftragte und Ausbilder an den Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL)3 sind von diesen Veränderungen gleichermaßen betroffen. Gerne möchten wir Sie auf Ihrem Weg zu einer guten Lehrerin oder einem guten Lehrer begleiten.

Im Folgenden stellen wir Ihnen die wichtigsten Eckpunkte der neuen Lehrerausbildung vor:

Kennzeichen der neuen Ausbildung

  • Landesweite Vergleichbarkeit (Kerncurriculum)
  • Kompetenz- und Handlungsfeldorientierung
  • Intensivierung der Ausbildungspartnerschaft Seminar-Schule
  • Verkürzung auf 18 Monate (6 Quartale)
  • Personenorientierung

    1. Eingangs- und Perspektivgespräch (EPG) zu Beginn des Vorbereitungsdienstes (Beteiligte: LAA – Schule – Seminar)
    2. personenorientierte Beratung mit Coaching - Elementen
    3. systematische Förderung des selbstgesteuerten Kompetenzaufbaus

Ziele:

  • Arbeit am Professionsverständnis
  • Aneignung der Lehrerrolle
  • Entwicklung der Lehrerpersönlichkeit

Standard- und Kompetenzorientierung

  • kompetenzorientiertes Kerncurriculum für alle Lehrämter (Kompetenzen gemäß KMK)
  • abgestimmte Ausbildungsarbeit an Schulen und Seminar
  • abgestimmte Ausbildungsprogramme
  • abgestimmte Beurteilungsmaßstäbe (Grundlage: Standards gem. KMK)

Ausbildungspartnerschaft ZfsL & Schule

  • Klare Verantwortlichkeiten
  • abgestimmte Ausbildungsprogramme und Beratungspraxis auf der Grundlage des Kerncurriculums und gemeinsamer Kriterien
  • Arbeitskontakte von Seminar und Schule
  • Ausbildungsbeauftragte an allen Schulen

Verkürzung auf 18 Monate (6 Quartale)

Die Einstellungstermine sind der 01. Mai und der 01. November.

Phasierung:

  1. 3 Monate: Einführung (1 Quartal)
  2. 12 Monate: Unterricht unter Anleitung und selbständiger Unterricht (2 Schulhalbjahre, 4 Quartale)
  3. 3 Monate: Prüfungsphase (1 Quartal)

Ausbildung an der Schule

  • Ausbildung bezogen auf das Kerncurriculum
  • Erhöhung der schul. Ausbildungszeit von 12 auf 14 Wochenstunden
  • In beiden Fächern erfolgen wie bisher insgesamt 10 Unterrichtsbesuche
  • Es erfolgen in 2 vollen Schulhalbjahren (2. bis 5. Quartal) je 9 Stunden selbstständiger Unterricht (früher 6 Stunden).
  • Es erfolgt kein selbstständiger Unterricht im 1. und im letzten Quartal der Ausbildung.
  • In den zwei Phasen der vollst. Schulhalbjahre stehen nach Abzug des selbstständigen Unterrichts noch 5 Wochenstunden für Hospitationen und Unterricht unter Anleitung zur Verfügung.

Zulassung zur Prüfung

  • Ergibt das Notenmittel der beiden Langzeitbeurteilungen (Schule und ZfsL) nicht mindestens „ausreichend“ (4,0), so ist die Prüfung nicht bestanden!
  • Die bisherige 2. Schriftliche Staatsarbeit (Hausarbeit), entfällt zukünftig zugunsten einer stärkeren Gewichtung der Unterrichtsentwürfe für die UPP.

Prüfungsausschuss

  • ein/e Vorsitzende/r (an der Ausbildung des Prüflings nicht beteiligt): Schulleitung (ggf. Stellvertretung), Schulaufsicht
  • ein/e Seminarausbilder/in (an der Ausbildung des Prüflings nicht beteiligt)
  • ein/e Seminarausbilder/in (kann an der fachbezogenen Ausbildung des Prüflings beteiligt gewesen sein: Vorschlagsrecht des Prüflings)
  • Jedes Ausbildungsfach muss von mindestens einem Ausschussmitglied vertreten werden.

Prüfung: Bestehensregelung

mindestens “ausreichend“ (4,00) im

  1. Gesamtergebnis
  2. Notenmittelwert der beiden Unterrichtspraktischen Prüfungen
  3. Notenmittelwert der beiden Langzeitbeurteilungen

Handlungs- und Kompetenzorientierung

  • In sechs definierten Handlungsfeldern erwerben die LAA´s an Standards orientierte professionelle Handlungskompetenzen.
  • Diese Handlungsfelder kennzeichnen Handlungssituationen, inhaltliche Bezüge sowie die zu erwerbenden Kompetenzen.

Kerncurriculum (6 Handlungsfelder)

  1. Unterricht gestalten und Lernprozesse nachhaltig anlegen
  2. Den Erziehungsauftrag in Schule und Unterricht wahrnehmen
  3. Leistungen herausfordern, erfassen, rückmelden, dokumentieren und beurteilen
  4. Schülerinnen und Schüler und Eltern beraten
  5. Vielfalt als Herausforderung annehmen und Chancen nutzen
  6. Im System Schule mit allen Beteiligten entwicklungsorientiert zusammenarbeiten

Wir als Ansprechpartner und Ausbildungsbeauftragte für das Referendariat freuen uns auf eine gemeinsame, intensive und erfolgreiche Zeit am Berufskolleg Volksgartenstraße.

Gerne stehen wir für weitere Fragen und Informationen zu einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.

Wichtige Links:

Quellen:

  1. Sonderheft: Die neue OVP, Verband der Lehrerinnen und Lehrer an Berufskollegs in NW e.V., 40219 Düsseldorf.
  2. Schule in NRW, Amtsblatt des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Sonderausgabe: Die neue Lehrerausbildung in NRW, Ritterbach – Verlag, 50226 Frechen 2013, Die Ausgabe ist über www.schulministerium.nrw.de kostenlos erhältlich.

  1. Im Folgenden als LAA bezeichnet. 

  2. Ordnung des Vorbereitungsdienstes und der Staatsprüfung (OVP) 

  3. Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) 

Hinweise für Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger nach OBAS

Ausbildung nach OBAS

Ein vordringliches Ziel der Landesregierung ist die Sicherung der Unterrichtsversorgung an den nordrheinwestfälischen Schulen. Durch die in den kommenden Jahren steigenden Berufsaustritte bei den Lehrkräften kann der Bedarf in bestimmten Unterrichtsfächern und beruflichen Fachrichtungen nicht vollständig mit grundständig ausgebildeten Lehrkräften gedeckt werden. Die nachfolgenden Informationen beziehen sich ausschließlich auf Personen, die aufgrund ihres Universitätsstudiums und ihrer Berufserfahrung an einem berufsbegleitenden Vorbereitungsdienst in zwei Unterrichtsfächern oder beruflichen Fachrichtungen mit dem Ziel des Erwerbs einer vollen Lehramtsbefähigung interessiert sind.

Rechtsgrundlage für die Ausbildung nach OBAS ist die Verordnung vom 06. November 2011

Die Ausbildungsgestaltung in Schule und Seminar

  • gestufte Ausbildungsstunden im Seminar - Seminartag
  • Ausbildungsplanungsgespräche unter Beteiligung von Schule und Seminar (Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL)) ( (nach ca. 4 Wo Ausbildung / zur Hälfte der Ausbildung – APG (Ausbildungsplanungsgespräch)) mit Absprachen zur persönlichen Professionalisierung
  • Anspruch auf 20 Beratungen durch das Seminar in schulischen Handlungsfeldern
  • Anspruch auf Hospitation im Unterricht der Seminarausbilder
  • Gruppenhospitationen (am Seminartag)
  • Das erste Ausbildungshalbjahr ist „bewertungsfrei“. Der Schwerpunkt liegt auf einer begleitenden Hospitation und einem qualifizierten Ausbildungsunterricht. Es soll eine individuelle Begleitung und Beratung in den Fächern durch die gewählten Mentoren erfolgen.
  • Anspruch auf Ausbildung in Schule: Je 1 Stunde Ausbildung pro Woche in beiden Fächern – Zuweisung individueller Mentoren. Wichtig ist eine Orientierungsphase mit Berufsrollen- und Handlungsfelderkundung.
  • Es soll die Grundlage für den Übergang in die Ausbildung nach OVP gelegt werden (d.h. die Ausbildung erfolgt dann wie eine klassische Referendars-ausbildung).

Darüber hinaus stehen wir Ihnen gerne bei weiteren Fragen als Ansprechpartner für die Lehrerausbildung am Berufskolleg Volksgartenstraße zur Verfügung.

Quelle: Informationsbroschüre Seiteneinstieg in den Schuldienst mit berufsbegleitendem Vorbereitungsdienst für Universitätsabsolventinnen und –absolventen, Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW

http://www.schulministerium.nrw.de/ZBL/Wege/Seiteneinstieg/index.html

http://www.zfsl-krefeld.nrw.de/

Eignungspraktikum – das erste Praxiselement der neuen Lehrerausbildung

Sie haben Abitur gemacht und interessieren sich für den Lehrerberuf?

Sie wollen ein Lehramtsstudium aufnehmen?

Sie möchten mehr erfahren über die Anforderungen des Lehrerberufs und die Aufgaben der Lehrkräfte. Sie würden gerne wissen welche Perspektiven Sie in diesem Beruf haben und ob das Anforderungsprofil überhaupt zu Ihnen passt?

Das Eignungspraktikum bietet Ihnen die Möglichkeit den Arbeitsplatz Schule aus einer anderen Perspektive als bisher als Schüler schon vor einem Lehramtsstudium kennen zu lernen.

Das Eignungspraktikum stellt das erste Praxiselement der neuen Lehrerausbildung dar. Nach dem neuen Lehrerausbildungsgesetz (LABG vom 12.05.2009) ist das Eignungspraktikum für alle Lehramtsstudierenden, die entsprechende Studiengänge absolvieren, verpflichtend.

Weitere Informationen zur Anmeldung und Durchführung des Eignungspraktikums findet man unter http://www.elise.nrw.de/ (ELISE steht für Eignung für den Lehrerberuf in Schule erproben)

Weitere Informationen zum Eignungspraktikum und zum Buchen der Praktikumsplätze sind zu finden unter http://www.schulministerium.nrw.de/BP/ELISEAngebote. Sie können sich ausschließlich online um einen Praktikumsplatz bewerben. Das Praktikum kann an jeder Schulform außer an einer Schule, die Sie bereits selber als Schüler/-in besucht haben, durchgeführt werden. Eine schriftliche Bewerbung direkt bei einer Schule ist nicht zulässig.

Sie können sich auch bereits vor dem Praktikum online beraten lassen. Das Programm Career Counselling for Teachers ist ein Laufbahnberatungsprogramm für Lehrkräfte. Für Eignungspraktikantinnen und Eignungspraktikanten werden unter www.nrw.cct-germany.de zwei Selbsterkundungsverfahren (Touren) angeboten.

Tour 1 ist geeignet für Eignungspraktikantinnen und Eignungspraktikanten, die das Praktikum vor Beginn eines Lehramtsstudiums absolvieren wollen, die Tour 2 ist geeignet für Eignungspraktikantinnen und Eignungspraktikanten, die bereits mit dem Lehramtsstudium begonnen haben.

Eine Informationsbroschüre zum Eignungspraktikum finden Sie hier http://www.schulministerium.nrw.de/ZBL/Wege/Eignungspraktikum/Eignungspraktikum.pdf

Auch das Berufskolleg Volksgartenstraße für Wirtschaft und Verwaltung bietet Ihnen gerne die Möglichkeit im Rahmen eines Eignungspraktikums den Rollenwechsel bereits vor Aufnahme eines Lehramtsstudiums zu erproben, um ihre eigenen Berufswahlmotive und persönlichen Einstellungen zu überprüfen. Nehmen Sie nach der erfolgreichen Buchung eines Praktikumsplatzes über das Portal ELISE Kontakt mit den Ansprechpartnern / Ausbildungsbeauftragten des Berufskollegs Volksgartenstraße auf.

Orientierungspraktikum / Berufsfeldpraktikum / Praxissemester

Sehr geehrte Studentinnen und Studenten,

die Lehrerausbildung hat mit Beginn des Schuljahres 2011/2012 eine neue Struktur bekommen. Im Bereich der Praktika während des Studiums hat eine grundlegende Reform hin zu mehr Praxiselementen stattgefunden.

Das Berufskolleg Volksgartenstraße Mönchengladbach versteht sich als ein wichtiger und verlässlicher Partner in der Umsetzung dieser Reform. Seit vielen Jahren ist die Ausbildung neuer Lehrerinnen und Lehrer an unserer Schule ein hohes Gut.

Alle Ausbildungsbeteiligten: LAA, Ausbildungslehrer, Ausbildungsbeauftragte und Ausbilder an den Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL)1, sind von diesen Veränderungen gleichermaßen betroffen. Gerne möchten wir Sie auf Ihrem Weg zu einer guten Lehrerin oder einem guten Lehrer begleiten.

Im Folgenden finden Sie nun einige nützliche Hinweise, die die verschiedenen Praktika beschreiben und erklären. Sicherlich ergeben sich danach einige Fragen. Sprechen Sie uns an, oder schreiben Sie uns eine Email.

 

Im Rahmen des Orientierungspraktikums2 kooperieren wir seit vielen Jahren mit den benachbarten Universitäten. Dabei sind die Anforderungen an die Studenten sehr unterschiedlich und hängen vom jeweiligen Professor und fachdidaktischen Seminar ab. Die Kernpunkte (4-wöchiges Praktikum, praktikumsbegleitende Arbeit und Beobachtungsauftrag sowie ein möglicher Unterrichtsversuch) sind jedoch in allen Universitäten gleich.

Neben dem Eignungspraktikum und dem Orientierungspraktikum wird es zukünftig ein Berufsfeldpraktikum und ein Praxissemester3 geben.

Das Berufsfeldpraktikum findet am Ende des Bachelorstudiums statt und soll den Studenten bereits auf die Unterrichtsfächer vorbereiten. Die genauere Ausgestaltung und der Umfang sind jedoch noch nicht endgültig geklärt.

Das Praxissemester findet am Ende des Masterstudiums statt und bildet den Übergang in den Vorbereitungsdienst. Das Semester dauert mindestens 5 Monate. Die genaue Ausgestaltung dieses Praktikums wird jedoch frühestens Ende 2013 bekannt gegeben.

Wir als Ansprechpartner und Ausbildungsbeauftragte für die Lehrerausbildung freuen uns auf eine gemeinsame, intensive und erfolgreiche Zeit am Berufskolleg Volksgartenstraße.

Gerne stehen wir für weitere Fragen und Informationen zu einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.

Wichtige weitere Links:

  1. www.vlbs.de
  2. www.vlw.de
  3. www.zfsl-krefeld.nrw.de

Quellen:

Sonderheft: Die neue OVP, Verband der Lehrerinnen und Lehrer an Berufskollegs in NW e.V., 40219 Düsseldorf.

Schule in NRW, Amtsblatt des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Sonderausgabe: Die neue Lehrerausbildung in NRW, Ritterbach – Verlag, 50226 Frechen 2013, Die Ausgabe ist über www.schulministerium.nrw.de kostenlos erhältlich.

 

 

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