Projekte und Schulpartnerschaften

Das Berufskolleg kooperiert mit folgenden Schulen:

  • dem Colegio Sagrado Corazón in Logrono, Spanien (seit 2003)
  • dem Lycée Gustave Eiffel in Aubagne, Frankreich (seit 2010)
  • den Gilde Opleidigen in Venlo/Roermond, Niederlande (seit 2010)
  • dem Graffschap Colleg in Doetinchem, Niederlande (seit 2010)
  • der Goethe-Schule in Asunción, Paraguay (seit 2010)

Saint-Claude (Frankreich) - 2016

Bereits zum dritten Mal fand im April 2016 der Schüleraustausch mit unserer französischen Partnerschule, der Cité Scolaire du Pré Saint Sauveur, in Saint–Claude statt, welche im französischen Jura gelegen ist. Die finanzielle Unterstützung durch das Deutsch-Französische Jugendwerk trug zum Gelingen des Austauschprojektes bei.

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Am 4. April ging es endlich los. Nach 9 Stunden Busfahrt kamen wir am Abend in unserer Herberge, dem Joyeux Logis in Les Rousses an, wo wir uns nach dem Beziehen der Zimmer direkt zum Abendessen begaben und nach Erkundung der Begebenheiten den Abend mit Kickern, Tischtennis und Billard ausklingen ließen. 

Am Dienstag, den 5. April, fand das erste Treffen mit den französischen Austauschschülern statt. Um 09:00 Uhr wurden wir alle herzlich von der Schulleitung, den betreuenden Lehrern und den Schülern mit einem Frühstück in der neuen Schulkantine empfangen.

Nach einer Präsentation der Schule und der Region durch die französischen Schüler, wurden die Schüler der HH41 in drei Gruppen eingeteilt, um sich Unterrichtsstunden in den Fächern Wirtschaftspolitik, Rechtswissenschaften oder Marketing anzusehen. Anschließend haben unsere Schüler gemeinsam mit den französischen Schülern in der Kantine zu Mittag gegessen, was unseren Schülern sehr gut gefallen hat. Ein Schüler äußerte sich wie folgt: „Die Auswahl ist super und das Essen war lecker!“.

Nach der Mittagspause kamen alle Schüler wieder in einem Konferenzraum zusammen, wo sie sich in Kleingruppen austauschen konnten. Dies gelang sehr gut, da unsere Schüler im Französischunterricht einen Fragenkatalog entwickelt hatten.

Danach haben unsere Gastschüler uns den Schulcampus und den neuen Turnhallenkomplex gezeigt, der wegen seiner Ausstattung, mit einem Fitnessbereich und einer großen Kletterwand, bei unseren Schülern auf große Begeisterung stieß.

Da unser Austauschort als Hauptstadt der Pfeife über die Grenzen von Frankreich hinaus bekannt ist, haben wir am Nachmittag eine sehr alte Pfeifenmanufaktur besichtigt. Ein Pfeifenbauer führte uns dabei die einzelnen Schritte vom Rohling bis zur fertigen Pfeife vor, was unsere Schüler neugierig verfolgten.

Am Ende des Tages hatten sich bereits erste Freundschaften und Annäherungen zwischen den deutschen und französischen Schülern entwickelt und sie freuten sich auf ein Wiedersehen am übernächsten Tag.

Am Mittwoch, den 6. April, stand die Besichtigung der Stadt Lyon auf unserem Programm. Auf dem Weg dorthin fuhren wir zunächst bei unserer Partnerschule in Saint Claude vorbei, um unsere Austauschschüler und drei Kolleginnen abzuholen.

Als wir gegen 10:00 Uhr in Lyon ankamen, haben wir zunächst eine kleine Stadtführung unternommen, die uns zur Place Bellecour und anschließend über die Pont Bonaparte in die Altstadt führte, von wo wir mit dem Funiculaire zur Basilique Notre-Dame de Fourvière hinauffuhren. Nachdem wir einen großartigen Ausblick über das Zentrum von Lyon genießen durften, sind wir zum Amphitheater im Parc Archéologique und anschließend wieder in die Altstadt hinunter gewandert.

Am Nachmittag wurden die Klassen wieder in Gruppen aufgeteilt. Als Arbeitsauftrag sollten die Schüler eine Sehenswürdigkeit aus dem Zentrum von Lyon als Gruppe darstellen. Das beste Foto wurde auf der Rückfahrt nach Saint-Claude durch die Lehrer ermittelt und prämiert, was aufgrund vieler guter Ideen nicht einfach war.

Am Donnerstag trafen wir uns mit den französischen Schülern zur Besichtigung der Firma MBF Aluminium. Dabei handelt es sich um eine Aluminiumgießerei, die Autoteile für französische Automobilhersteller produziert. Die Werksbesichtigung war für die Schüler sehr aufschlussreich, da sie dort die Produktion von Autoteilen beobachten konnten. Für unsere Schüler gab es eine deutschsprachige Führung, was aufgrund des teilweise recht speziellen Vokabulars absolut sinnvoll war. Während und nach der Führung durch einen Ingenieur konnten die Schüler diesem Fragen zur Produktion und zum Unternehmen stellen.

Am Nachmittag sind wir mit unseren Austauschschülern zum Bowling in Lons-le-Saunier gefahren. Dabei fanden sich fast wie von selbst acht deutsch-französische Kleingruppen die gegeneinander spielten. Auch die Lehrer konnten sich untereinander messen. Nach dem gemeinsamen Bowlen hieß es Abschied nehmen von neuen Freunden und auf ein baldiges Wiedersehen zum Gegenbesuch in Mönchengladbach.

Am letzten Tag unseres Aufenthalts fuhren wir nach Genf. Der erste Anlaufpunkt waren die Vereinten Nationen, wo wir eine deutschsprachige Führung erhielten. Die Schüler waren von der Geschichte der Vereinten Nationen in Genf, aber auch von den Sitzungs- und Konferenzsälen, in denen richtungweisende und bedeutende Versammlungen abgehalten werden, begeistert.

Die Mittagszeit verbrachten wir in der Altstadt und am Nachmittag fuhren wir mit der Seilbahn auf den sogenannten „Stadtberg von Genf“, den Mont Salève, von dem aus man normalerweise eine atemberaubende Sicht über Genf, den Genfer See und auf die französischen Alpen hat. Diesmal hat uns allerdings das diesige Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht und wir konnten die Alpen nicht sehen. Glücklicherweise hat uns das Wetter nicht von unserer anschließenden Wanderung, den Mont Salève hinab, abhalten können.

Es war ein abwechslungsreicher und harmonischer Austausch, der auch aus Sicht der Schüler ein großer Erfolg war. Wir sind zuversichtlich, dass auch mit diesem dritten Besuch die Schulpartnerschaft zwischen der Cité Scolaire du Pré Saint Sauveur und dem Berufskolleg Volksgartenstraße intensiviert wurde und freuen uns bereits jetzt auf den Gegenbesuch unserer Partnerschule aus Saint-Claude.

Saint-Claude 2014

Die Europaklasse HH21 zu Gast in Saint-Claude (Frankreich)

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Bereits zum zweiten Mal fand im April 2014 der Schüleraustausch mit unserer französischen Partnerschule, der Cité Scolaire du Pré Saint Sauveur, in Saint –Claude statt, welche im französischen Jura gelegen ist.
Die finanzielle Unterstützung durch das Deutsch-Französische Jugendwerk trug zum Gelingen des Austauschprojektes bei.

Am 7. April war der mit Spannung erwartete Abreisetag gekommen. Nach einer 10-stündigen Busfahrt erreichten wir am Abend unsere Herberge in Lamoura (Villages Vacances de Lamoura). Der Abend war mit einem gemeinsamen Abendessen und Beziehen der Zimmer ausgefüllt.


Am Dienstag, den 8. April, fand das erste Treffen mit den französischen Austauschschülern statt. Um 09:15 Uhr wurden wir alle herzlich von der Schulleitung, den betreuenden Lehrern und den Schülern mit einem Frühstück in der Kantine empfangen. Anschließend präsentierten die französischen Schüler mit Hilfe einer PowerPoint-Präsentation ihre Schule und die Region. Nach der Präsentation wurden beide Schulklassen in Kleingruppen aufgeteilt. In den Gruppen interviewten sie sich gegenseitig und knüpften erste Kontakte. Anschließend führten die französischen Austauschpartner ihre deutschen Gäste über das Schulgelände und zeigten ihnen die Räumlichkeiten, bevor die deutschen Schüler einer Unterrichtsstunde in den parallel laufenden Kursen „cours de droit“ und „management des organisations“ beiwohnen durften. Im Anschluss an den Unterricht wurde dann das Mittagessen in der Schulkantine eingenommen.

 

Am Nachmittag gab es ein Fußballturnier, bei dem drei Mannschaften in der Spothalle gegeneinander antraten. Dabei gab es eine deutsch-französische, eine französische und eine deutsche Mannschaft. Am Ende gewann die französische Mannschaft, was der guten Stimmung aber keinen Abbruch tat.

Am Ende des Tages hatten sich schon erste Freundschaften und Annäherungen zwischen den deutschen und französischen Schülern entwickelt und sie freuten sich auf ein Wiedersehen am übernächsten Tag.

Am Mittwoch, den 09. April, stand die Fahrt nach Lyon auf dem Programm. Da wir am Vorabend erfahren hatten, dass die französische Kollegin, die die Stadtführung machen wollte erkrankt war, hatten wir uns, mit Hilfe eines Reiseführers und Stadtplans eine Besichtigungstour überlegt. Auf der Fahrt dorthin holten wir noch einen Teil der französischen Schüler und zwei Begleitpersonen an unserer Partnerschule ab. Um 10:00 Uhr kamen wir in Lyon an. Unsere Stadtführung führte uns zunächst zur Place Bellecour und anschließend über die Pont Bonaparte in die Altstadt, von wo wir mit dem Funiculaire zur Basilique Notre-Dame de Fourvière hinauffuhren. Nachdem wir einen großartigen Ausblick über das Zentrum von Lyon genießen durften, sind wir zum Amphitheater im Parc Archéologique und anschließend wieder in die Altstadt hinunter gewandert.

Am Nachmittag wurden die Klassen wieder in Gruppen aufgeteilt. Als Arbeitsauftrag sollten die Schüler einen deutsch-französischen Text auf Basis eines Liedes, das sowohl die deutschen als auch die französischen Schüler kennen und unter Verwendung bestimmter Begriffe, die mit dem Schüleraustausch und der deutsch-französischen Freundschaft in Verbindung stehen, entwerfen und aufzeichnen. Das beste Lied „Atemlos durch Lyon“ wurde von den Lehrern auf der Rückfahrt prämiert.



Am dritten Tag trafen wir uns mit den französischen Schülern zur Werksbesichtigung der Firma Smoby in Arinthod. Die Werksbesichtigung war für die Schüler sehr aufschlussreich, da sie dort die Produktion von Plastikspielzeugen beobachten konnten. Nach der französischsprachigen Führung durch einen Ingenieur konnten die Schüler ihm Fragen stellen und ihren Fragebogen bearbeiten.

Am Nachmittag wurden wir von unserer Partnerschule zum Bowling in Lons-le-Saunier eingeladen. Dabei fanden sich fast wie von selbst acht deutsch-französische Kleingruppen die je zwei Partien spielten. Auch die Lehrer konnten sich untereinander messen. Nach dem gemeinsamen Bowlen hieß es Abschied nehmen von neuen Freunden und auf ein baldiges Wiedersehen zum Gegenbesuch in Mönchengladbach.

Am letzten Tag unseres Aufenthalts fuhren wir nach Genf. Der erste Anlaufpunkt waren die Vereinten Nationen, wo wir eine deutschsprachige Führung erhielten. Die Schüler waren von der Geschichte der Vereinten Nationen in Genf, aber auch von den Sitzungs- und Konferenzsälen, in denen richtungweisende und bedeutende Versammlungen abgehalten werden, begeistert.

Die Mittagszeit verbrachten wir in der Altstadt. Anschließend fuhren wir mit der Seilbahn auf den sogenannten „Stadtberg von Genf“, den Mont Salève, von dem aus man eine atemberaubende Sicht über Genf, einen großen Teil des Genfer Sees und auf die französischen Alpen hat.

Dieser abschließende Ausflug rundete einen erfolgreichen und harmonischen Austausch ab. Im Urteil der Schüler hat die Fahrt allen Beteiligten viel Spaß bereitet, wie auch den Tagebüchern der Schülerinnen und Schüler zu entnehmen. Harun A. schrieb dazu „Der Schüleraustausch war ein sehr schönes Erlebnis und eine unvergessliche Zeit. Es gab für jeden Tag ein unterhaltsames Programm wie die Fahrten nach Genf und Lyon“. Christopher E. äußerte sich wie folgt zum Schüleraustausch: „Durch verschiedene Gespräche entstand eine große Sympathie zwischen Deutschen und Franzosen“. Lara Z. schrieb: „Unsere Beziehungen und Freundschaft mit den Franzosen wurde von Tag zu Tag besser“ und Dennis T. „Es war eine interessante Erfahrung die gelernten Französischkenntnisse anzuwenden…“. Christopher E. schrieb u.a. folgendes: „Abschließend kann ich sagen, dass es eine sehr interessante und lustige Klassenfahrt war, die ich künftigen ‚Klassen nur empfehlen kann“. Und mit dieser Meinung stehen unsere Schüler nicht allein. Wir sind zuversichtlich, dass mit diesem zweiten Besuch die Schulpartnerschaft zwischen der Cité Scolaire du Pré Saint Sauveur und dem Berufskolleg Volksgartenstraße intensiviert wurde und freuen uns bereits jetzt auf den Gegenbesuch unserer Partnerschule aus Saint-Claude.

Saint-Claude im März 2013

Besuch der Austauschschüler aus Saint-Claude im März 2013

Am 18. März 2013 machten sich 27 Austauschschüler der Cité Scolaire du Pré Saint-Sauveur in Begleitung von vier Lehrern auf die Reise an den Niederrhein. Fünf Monate waren seit unserem Aufenthalt in Saint-Claude ins Land gegangen. Sowohl auf Schüler als auch auf Lehrerseite gab es ein großes und herzliches „Hallo“ bei der Begrüßung. Mit der Wahl der Düsseldorfer Jugendherberge, am Ufer des Rheins, hatte die französische Gruppe einen attraktiven und gleichzeitig zentralen Ausgangspunkt für Exkursionen in der Region gewählt. Der Reigen der Besichtigungen wurde am Dienstag mit dem Besuch unserer Schule eröffnet. Nach Begrüßung durch die Schulleitung und die für den Austausch zuständigen Kollegen, Iris Lürkens, Dorothee Reichert, Pascal Gebken und Jens Hoffmann, stellten die deutschen Schüler in einer Präsentation in französischer Sprache regionale Highlights vor. Bevor die französischen Schüler in Kleingruppen in den Unterricht an unserer Schule hineinschnuppern konnten, nutzten sie intensiv die Gelegenheit, sich untereinander auszutauschen.

Nachdem der Dienstagvormittag einen Einblick in den deutschen Schulalltag vermittelte, standen die anderen Tage im Zeichen des Kennenlernens bedeutender Sehenswürdigkeiten an Rhein und Ruhr. Die Palette der Sehenswürdigkeiten erstreckte sich von der Espritarena, der Zeche Zollverein in Essen, der Düsseldorfer Altstadt, dem Schokoladenmuseum bis hin zu den alten Gassen um den Kölner Dom. Neben so viel kultureller Vielfalt sollte auch das gemütliche Beisammensein nicht zu kurz kommen. Daher traf man sich am letzten Abend in der Düsseldorfer Altstadt, um Erfahrungen auszutauschen und das gelungene Projekt bei Altbier zu feiern. Auch wenn wir an diesem Abend „Au revoir“ sagen mussten, so tröstete doch der Gedanke an ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Saint-Claude 2012

Die Europaklasse HH11 zu Gast in Saint-Claude (Frankreich)
„Zu Gast in Frankreich und damit den europäischen
Gedanken leben“– unter diesem Motto stand die
Fahrt der Europaklasse HH11 nach Saint –Claude
im französischen Jura im Oktober 2012.
Zum Gelingen dieses Austauschprojektes
trug die finanzielle Unterstützung des
Deutsch-Französischen Jugendwerkes bei.
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Nachdem im Juni 2012 Frau Lürkens und Herr Gebken unsere französische Partnerschule Cité scolaire du Pré Saint-Sauveur besuchten und ein Gegenbesuch der französischen Kollegen im September stattfand, waren die entscheidenden Weichen für die Austauschfahrt der HH11 gestellt.
Am 1. Oktober war der spannend erwartete Abreisetag gekommen. Nach einer 10-stündigen Busfahrt erreichten wir am Abend unser Hotel in Lamoura (Villages de Vacances de Lamoura). Der Abend war mit gemeinsamen Abendessen und Beziehen der Zimmer ausgefüllt.

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Am Dienstag, den 2. Oktober, fand das erste Treffen mit den französischen Austauschschülern statt. Um 09:30 Uhr wurden wir alle herzlich von der Schulleitung, den betreuenden Lehrern und den Schülern mit einem Frühstück in der Kantine empfangen.
Die beiden Schulklassen wurden in Kleingruppen aufgeteilt, wobei jede Gruppe mit deutschen und französischen Schülern paritätisch besetzt war. Um den Einstieg in die Kommunikation unter den Schülern zu erleichtern, führten die deutschen Schüler mit ihren französischen Partnern ein Schülerinterview durch. Dieses eröffnete den Schülern die Möglichkeit, erste Sprachbarrieren zu überwinden und sich darüber hinaus mit ihren französischen Partnern auszutauschen. Anschließend führten die französischen Austauschpartner ihre deutschen Gäste über das Schulgelände und zeigten ihnen die Räumlichkeiten, bevor sie gemeinsam ein Mittagessen in der Schulkantine einnahmen.
Am Nachmittag fuhren französische und deutsche Schüler gemeinsam nach Orgelet, wo sie ein Museum der Firma Bel S.A. besuchten. Dort erhielten sie eine Führung in französischer Sprache über die Geschichte und das Marketing der Käserei „La Vache qui Rit“.
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Am Ende des Tages hatten sich schon erste Freundschaften und Annäherungen zwischen den deutschen und französischen Schülern entwickelt und sie freuten sich auf ein Wiedersehen am übernächsten Tag.
Am Mittwoch, den 03. Oktober, stand die Fahrt nach Lyon auf dem Programm. Um 11:00 Uhr empfing uns unsere deutschsprachige Stadtführerin in der Altstadt. In den nächsten zwei Stunden führte Sie uns durch die Gassen des Vieux-Lyon. Besonders begeistert zeigten sich die Schüler von den „Traboules“, Gassen und Treppenkonstruktionen, die den Durchgang von einer zur anderen Straße ermöglichen. Am Nachmittag erkundeten die Schüler in kleinen Gruppen die Stadt.
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Der dritte Tag führte uns wieder in unsere Partnerschule in Saint-Claude, wo die Schüler herzlich von ihren französischen Austauschpartner empfangen wurden. Im Zeichen der gemeinsamen Projekterarbeitung fanden sich die Schüler wieder in den am Montag gebildeten Gruppen ein. Sie erhielten den Auftrag, einen typischen Schultag als auch die unterschiedlichen Schulsysteme miteinander zu vergleichen. Dabei gingen sie mit großem gegenseitigen Interesse und Neugier an die Aufgabe heran, die zu einem produktiven Austausch führten. Die Ergebnisse wurden zunächst in den Kleingruppen schriftlich festgehalten und anschließend im Plenum gesammelt und an der Tafel von einer deutschen und einer französischen Schülerin dokumentiert.
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Nach der äußerst erfolgreichen Präsentationsphase stärkten sich die Schüler zunächst gemeinsam bei einem Mittagessen in der Schulkantine. Die Franzosen zeigten sich dabei als herausragende Gastgeber, spendierten sie doch das Mittagessen und organisierten für uns den Nachmittag in Saint-Claude und luden die örtliche Presse ein.
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Am Nachmittag besuchten wir zunächst gemeinsam mit unseren französischen Partnern das „Musée de l’Abbaye“, ein Museum für zeitgenössische Malerei regionaler Künstler, und anschließend besichtigten wir die Werkstatt eines kleinen Handwerksbetriebes im Ort, der Horn zu Schmuck und Pfeifenmundstücke verarbeitete. Saint-Claude ist berühmt für seine Pfeifenproduktion, weshalb wir anschließend mit der gesamten Gruppe zur großen Pfeife, dem Wahrzeichen von Saint-Claude, gingen.
Der Abschied am späten Nachmittag verlief sehr herzlich und mit dem versöhnlichen Ausblick, sich bereits im März 2013 in Mönchengladbach wiederzusehen. Die Kontakte zwischen den französischen und deutschen Schülern werden dank der modernen Kommunikationsmöglichkeiten vertieft.
Am letzten Tag unseres Aufenthalts fuhren wir nach Genf. Der erste Anlaufpunkt waren die Vereinten Nationen, wo wir eine deutschsprachige Führung erhielten. Die Schüler waren von der Geschichte der Vereinten Nationen in Genf, aber auch von den Sitzungs- und Konferenzsälen, in denen richtungweisende und bedeutende Versammlungen abgehalten werden, begeistert.
Am Nachmittag machten wir eine Bootsfahrt auf dem Genfer See. Von dort aus präsentierte sich die Stadt bei strahlendem Sonnenschein von ihrer schönsten Seite und man konnte den Mont-Blanc in der Ferne erblicken.
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Dieser Ausflug rundete einen erfolgreichen und harmonischen Austausch ab.
Im Urteil der Schüler hat die Fahrt allen Beteiligten viel Spaß bereitet. „An unserer Fahrt haben uns insbesondere die zwei Tage gefallen, an denen wir unsere Partnerschule besucht haben. Die französischen Schüler waren sehr nett und es hat Spaß bereitet, sich mit ihnen auf Französisch, Deutsch oder mit Händen oder Füßen zu verständigen. …Wir freuen uns darauf, wenn uns die französischen Schüler im März 2013 besuchen werden“, so lautet ein abschließendes Resümee einer deutschen Schülerin. Und mit dieser Meinung steht sie nicht allein. Wir sind zuversichtlich, dass mit diesem ersten Besuch ein Grundstein für eine langjährige deutsch-französische Schulpartnerschaft gelegt wurde.


Aubagne 2012

Austauschprojekt Aubagne (Frankreich) im März 2012
Das Austauschprojekt der HH01 (Europaklasse), WG04 und WG14 war für Schüler und Lehrer ein unvergessliches Erlebnis. Die Fahrt, die vom Deutsch-Französischen Jugendwerk finanziell unterstützt wurde, fand vom 25. bis zum 31. März 2012 statt. Sie ist Teil der Projekte "Europaklasse in der Höheren Handelsschule" bzw. des "Fremdsprachenzertifikats im Wirtschaftsgymnasium" unserer Schule. logodfjw

Nach der 14-stündigen Busfahrt kamen wir vormittags in der Jugendherberge in Aix-en-Provence an. Als das Gepäck verstaut war, fuhren wir mit dem Bus in das Stadtzentrum, wo wir bei einem zweistündigen Stadtrundrang viel Wissenswertes über die Geschichte und Bedeutung der Stadt erfuhren. Trotz Müdigkeit folgten die Schüler der Stadtführung aufmerksam, denn sie waren von dem südfranzösischen Flair und von der lebendigen Atmosphäre in der Studentenstadt beeindruckt. Der Abend war mit dem Beziehen der Zimmer und dem Abendessen ausgefüllt.


Am nächsten Tag fuhren die Schüler der WG14 wie geplant nach Cassis. Nach einem ersten Beschnuppern des netten Hafenstädtchens machten sie eine Bootsfahrt entlang der Calanques, die ihnen sehr gut gefallen hat. ("Ich habe Frankreich als ein landschaftlich sehr reizvolles Land wahrgenommen. Cassis ist zum Beispiel eine sehr schöne kleine Hafenstadt und das Meer dort ist wunderschön.", Nils R., WG14) Am Nachmittag stand eine Wanderung entlang der Felsenküste auf dem Programm, die zwar anstrengend war, aber der Ausblick auf das Meer und die Felsenklippen entschädigte die Schüler. ("Der anstrengendste Teil des Tages folgte noch: Die Wanderung auf den Calanques. Die Strecke war zwar sehr steil, aber all die Erschöpfung war vergessen, als ich die überwältigende Aussicht sah.", Seda Yuvarlak, HH01, "Dann stand das Bergsteigen auf dem Plan. Das hat sehr viel Spaß gemacht! Es war zwar anstrengend, aber man hatte von ganz oben eine so schöne Aussicht auf das Meer!", Melisa Ljajic, HH01)


Der andere Teil der Gruppe (Schüler der Europaklasse und der WG04) fuhr zur Partnerschule nach Aubagne. Bereits als der Bus vorfuhr, waren die Schüler erstaunt über das große Gitter und das verschlossene Schultor. Diese Sicherheitsvorkehrungen kennen sie von ihrer eigenen Schule nicht. Nach der Anmeldung im Sekretariat begrüßte uns die Schulleiterin zunächst auf dem Schulhof und führte uns dann in einen größeren Klassenraum. Dort wurden wir mit Kaffee, kalten Getränken und Gebäck von den französischen Austauschpartnern empfangen. Auch die regionale Spezialität der Calissons wurde angeboten. Die Annäherung der deutschen und französischen Schülerinnen und Schüler verlief zunächst zögerlich. Die französischen Schüler stellten ihre Schule und ihren Bildungsgang mit Hilfe einer Powerpoint-Präsentation vor. Anschließend zeigten die Franzosen noch einen kleinen Film über Aix-en-Provence und die Umgebung.


Dann waren die deutschen Schüler an der Reihe. Sie suchten sich jeweils zu zweit einen französischen Partner aus und befragten diesen mit Hilfe eines vorbereiteten Partnerinterviews.


Die Verständigung funktionierte mit allen zur Verfügung stehenden Sprachen und Mitteln (" Der Austausch mit der Schule in Aubagne war sehr interessant, denn wir haben unsere Französischkenntnisse verwendet und hatten auch keine andere Wahl, als uns auf Französisch zu unterhalten, denn die Englisch- und Deutschkenntnisse der Franzosen waren eher schwach. Also mussten wir alles benutzen, was wir in der Schule schon gelernt haben.", Behar Miftari, WG14, "Der Schulbesuch in Aubagne war sehr interessant, weil man dort die Jugendlichen in unserem Alter näher kennenlernen konnte und wir unsere Sprachkenntnisse verbessern konnten. Der Nachteil war, dass die Schüler nicht so gut Englisch sprechen konnten. Trotzdem war es sehr interessant, eine andere Schulform kennenzulernen und mir ist aufgefallen, dass diese Jugendlichen die gleichen Vorlieben und Interessen wie die deutschen haben.", Enver Yilmaz, WG14) In Kleingruppen machten deutsche und französische Schüler anschließend einen Rundgang durch die Schule. Sie staunten über die Werkstatt der technischen Abteilung und über den selbst entworfenen Solarofen, den die Schüler bei ihrem Besuch in der tunesischen Partnerschule als Gastgeschenk mitnehmen möchten. ("Die Schule in Aubagne ist beeindruckend, da sie Möglichkeiten bietet, die wir an unserer Schule nicht haben, z.B. eine eigene Werkstatt oder einen Übungsplatz für Gabelstaplerfahrer. Die französischen Schüler waren dort waren sehr nett. Sie haben meinen positiven Gesamteindruck gestärkt.", Julian Haag, WG14)


Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Schulkantine fuhren wir in die Innenstadt von Aubagne, wo deutsche und französische Schüler eine Stadtrallye machten, die ihnen viel Spaß bereitete. Zum Abschluss trafen wir uns wieder in dem kleinen Museum Marcel Pagnol, das wir besichtigten. Gegen 17.00 Uhr war der erste Kennenlerntag bereits zu Ende und unser Bus holte uns für die Rückfahrt ab. Das Abendessen an diesem Tag fand in einer gelösten Atmosphäre statt, denn beide Gruppen hatten einander viel zu erzählen.


Der dritte Tag begann mit einer Fahrt nach Marseille. Zunächst kamen wir durch den Norden der Stadt Die Schüler waren teilweise entsetzt über die dort herrschende Armut und bedrückende Atmosphäre ("Marseille ist eine schöne Stadt mit vielen Gesichtern. Arm und Reich sind gespalten und es ist faszinierend und zugleich abstoßend, dies zu sehen.", Lukas Schmitten, WG14, "In Marseille konnte man die großen sozialen Unterschiede erkennen. Im Norden leben die armen Menschen in riesigen Plattenbauten, wobei im Süden am Meer riesige Villen stehen.", Nils Rath, WG14) Die Office du Tourisme anzusteuern, an der unsere Stadtführerin auf uns wartete, stellte eine echte Herausforderung dar, denn ganz Marseille bereitet sich zurzeit darauf vor, im Jahr 2013 Kulturhauptstadt Europas zu sein und ist mit Baustellen übersät. Unsere Stadtführerin hatte ein gutes Gespür für die ambivalente Stimmung im Bus. Sie zeigte uns während der dreistündigen Stadtrundfahrt viele schöne Seiten von Marseille, sodass der Gesamteindruck der Stadt anschließend ausgewogen war.


Um 13.15 trafen wir uns mit einem Teil der französischen Schüler am Hafen, von wo aus wir auf die Ile d'If fuhren, um dort das Château zu besichtigen. Auch hier mischten sich die deutschen und französischen Schüler, damit sie gemeinsam die Insel erkundeten. Das schöne Wetter und das blaue Meer taten ihr Übriges dazu und die Stimmung war so gut, dass sich einige Deutsche und Franzosen noch nicht trennen wollten. So verlängerten wir den Stadtaufenthalt spontan noch um eine weitere Stunde.

Am Donnerstag fuhren die Schüler der WG14 zur Partnerschule in Aubagne, während die Schüler der Europaklasse und der WG04 nach Cassis weiterfuhren. Der Tagesablauf war identisch mit dem Programm von Dienstag. Auch hier war die Stimmung zwischen den deutschen und französischen Schülern sehr gelöst. Einige Schüler tanzten sogar spontan auf der Straße zusammen und nahmen dies auf einem Video auf.


Der letzte Tag stand den Schülern zur freien Verfügung. Nach dem Verlassen der Jugendherberge fuhren wir in die Innenstadt, um noch einmal die Sonne und die Atmosphäre der Stadt zu genießen. Gegen 17.00 Uhr waren alle müde und froh, in den Bus steigen zu können, um nach Hause zu fahren, wo wir nach einer weiteren Nachtfahrt im Bus gegen 8.00 Uhr morgens ankamen.


Die Fahrt hat allen Beteiligten viel Spaß bereitet ("Ich fand die Fahrt nach Aix-en-Provence hervorragend. Es hat mir viel Spaß gemacht, mit meinen Klassenkameraden dort eine Woche zu verbringen. Jeder Tag war aufregend, da wir immer etwas Neues gesehen haben. Wir hatten viel Spaß miteinander, wir haben uns untereinander gut verstanden und keiner wurde ausgeschlossen.", Behar Miftari, WG14, "Das Austauschprojekt hat mir sehr gut gefallen! Ich hatte sehr viel Spaß und wir haben viel erlebt. Das Programm hat mir auch sehr gut gefallen. Der Besuch in der Schule war für mich am aufregendsten, denn ich war sehr gespannt, wie die Schule und die Schüler aussehen. Cassis und Marseille sind zwei sehr schöne Städte, die ich unbedingt noch einmal sehen möchte.", Melisa Ljajic, HH01). Jetzt freuen wir uns auf den Gegenbesuch der Franzosen im Juni 2012.

 

Impressionen

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Logroño 2008

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Schüleraustausch mit dem
"Colegio Sagrado Corazón" in Logroño/Spanien








"Logroño-Projekt" – Was verbirgt sich dahinter?
  • Es ist keine "Klassenfahrt", sondern ein sprachliches und themengebundenes Projekt.
  • Der Wirtschaftsbezug steht im Vordergrund, z.B. "La Rioja als Wirtschaftsstandort", "Die Lebens- und Arbeitswelt von Jugendlichen in Logroño".
  • Was beinhaltet das Projekt?
    • Eine intensive Vorbereitung im Spanischunterricht:
      • inhaltlich (z.B. die spanische Wirtschaft, die Rolle des Tourismus in der Region La Rioja)
      • und sprachlich (Kommunikationstraining, z.B. das Führen von Interviews auf Spanisch)
    • Die Durchführung vor Ort: Begegnungen der deutschen und spanischen Schüler, Teilnahme am spanischen Unterricht, Besichtigung spanischer und deutscher Firmen in der Region (z.B. Würth, Zahoransky), Kontaktaufnahme mit den Mitarbeitern, Interviews mit Vertretern der Wirtschaft, mit Lehrern und Schülern, Kulturprogramm (z.B. Jakobsweg, Guggenheim-Museum)
    • Die Auswertung und die spanischsprachige Präsentation der Projektergebnisse in unserer Schule.
"Logroño-Projekt" – Lohnt sich der Aufwand?
Ja, denn es ist eine sprachliche Herausforderung!
  • Eine Sprache im Klassenraum zu lernen kann die Erfahrung im Land selbst nicht ersetzen.
  • Die Erfahrung, dass die gelernte Sprache wirklich gesprochen wird, wirkt sehr motivierend.
  • Durch den Kontakt mit den spanischen Schülern verschwinden die Hemmungen, in der Fremdsprache zu reden.
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Ja, denn es fördert die interkulturelle Kompetenz!
  • Ich lerne andere Lebensweisen kennen, lerne, mit dem Fremden umzugehen, aufgeschlossen und tolerant zu sein, mir aber auch meiner eigenen Kultur bewusst zu werden und das Eigene schätzen zu lernen.
  • Ich setze mich mit wirtschaftlichen und kulturellen Zusammenhängen auf europäischer bzw. internationaler Ebene zusammen.
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"Logroño-Projekt" – Was sagen die Schüler

Bisher positives Feedback der Schüler: Bei einigen war die Fahrt nach Logroño der letzte Anstoß für eine international ausgerichtete Berufslaufbahn, z.B. in Form des

  • Fremdsprachenstudiums
  • Studiums der Internationalen BWL
  • Schwerpunkts Außenhandel in der Ausbildung oder späteren Tätigkeit
  • usw.
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Valencia

Projekt:
Untersuchungen zur Unternehmenskultur
in Deutschland und Spanien

Auszubildende des Berufskollegs Volksgartenstraße, Mönchengladbach treffen Berufsschüler von Ausias March, Valencia im März 2001 in Valencia.

Dazu einige Eindrücke von vierzehn Tagen intensiven Lebens nach dem Motto.
Un día es un día , mañana es otro día
(Die Bilder lassen sich durch anklicken vergrössern!)


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Abflug: Das fliegende Klassenzimmer Ankunft und Start ins Getümmel
   
spa2b1-gspa2b2-kl Drei Tage Hochstimmung bei den Fallas in Valencia
   
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spa3b-kl Horchatas, Churros
und andere Leckereien für den kleinen Hunger zwischendurch
   
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Gemeinsames Schwitzen in der wärmenden
Märzsonne gehört dazu
Interviews zur Unternehmenskultur führen,
... die Ergebnisse dokumentieren, ...
   
spa5-kl Intensive Arbeitsphasen sind das Kernstück des Austausches
   
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... vor erlauchtem Publikum in Spanisch präsentieren. Ya está!
Nach der großen Aufregung dann noch eine kleine Stärkung ...
   
spa6-kl ... und zum Abschied natürlich noch einmal feiern.
¡ salud ! y



¡ Hasta pronto en Mönchengladbach !

Kontakt:
Fachbereich Spanisch des Berufskollegs
   
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